Warum Pro Brasilia

1992, im Jahr der Gründung von Pro Brasilia mussten in Brasilien viele Millionen bedürftige Kinder tagein tagaus in hartem Überlebenskampf gegen Hunger, Krankheit und Obdachlosigkeit hart arbeiten; alternativ galt es zu betteln, sich zu prostituieren oder als Drogenkurier illegale Waren zu transportieren. Erschreckend hoch lag die Zahl der getöteten Kinder.
PRO BRASILIA hat mitgewirkt, ein deutlich verbessertes gesellschaftliches, politisches und religiöses Ziel für Millionen Kinder in Brasilien zu erreichen.

Nicht gebunden an Partei oder religiöse Konfession . . .

Der Verein begreift sich als nichtreligiöse und politisch ungebundene Vereinigung. Wir unterstützen konkret die schulische, berufliche und religiöse Ausbildung von in Elendsvierteln lebenden Kindern und Jugendlichen.
Hilfe von außen ist dann notwendig, wenn die sozialen Systeme und die Fähigkeit zur Selbsthilfe zusammen gebrochen sind. Es gilt eine Spirale der Persönlichkeitsvernichtung aufzuhalten, die in den gnadenlosen Verhältnissen der Armutsviertel den Menschen wie einen Sog ergreift .

Materielle Grundbedürfnisse, schulische und berufliche Bildung

Wenn materielle Grundbedürfnisse mangeln, geschweige denn Möglichkeiten zur schulischen oder beruflichen Entwicklung vorhanden sind, treibt Hunger und Verwahrlosung auch heute noch zu Drogen und Kriminalität.
In einer politisch und gesellschaftlich bewegten Zeit kommt dem Austausch mit und dem Einsatz für andere Völker und Kulturen ein ethisch hoher Wert zu. Demokratie und Menschlichkeit brauchen ihre Diener gerade in schwierigen Zeiten.

In einer Welt, in der die politische Realität es ermöglicht, dass drei Personen - Bill Gates, der Sultan von Brunei und Familie Whalton in den USA - lt. Herald Tribune 14. Juli 1999 mehr Vermögen besitzen als die siebenundvierzig ärmsten Entwicklungsländer, bleibt viel zu tun, um das Elend zu mindern:

Hoffnung geben